Siena

11.7.

Albergo Cannon D’Oro*** 85€ (inklusive dem schlechtesten Frühstück aller Zeiten und ohne Klimaanlage) 

Abendessen in der Altstadt im Osteria da Gano mit jeweils 2 Vor- und Hauptspeise, ein Kindergericht und zwei Flaschen mineral inkl. Trinkgeld 40€

kleines Eis 2,50-6!!!!!€

Zum ersten Mal ist der Zwerg bei einer Autofahrt nicht eingeschlafen. Wir sind nur eine Stunde gefahren und dann, tja dann würde uns die gute Lage des Hotels in der Altstadt zum Verhängnis. Mit dem Auto darf man da nämlich nicht zufahren (was wir nicht wussten). Wir haben es trotzdem getan und ich bin dann glücklicherweise mit Tim ins Hotel vorgegangen. Zum Glück deshalb, weil einerseits Max noch fast eine Stunde unterwegs war, auf Parkplatzsuche (in ganz Siena war kein Parkplatz frei, von den auf der Hotelseite hoch angepriesenen „gratis Parkmöglichkeiten in Gehnähe“ ganz zu schweigen (außerdem müssen wir morgen Früh um 8 beim Auto sein um ein neues Ticket zu lösen), andererseits weil man im Hotel das Fahrzeug mit dem man unerlaubter Weise nah and Hotel gefahren ist innerhalb von 15 oder 30 Minuten (ich habs vergessen, ist aber sowieso egal, wäre sich nicht ausgegangen) melden muss, damit die das wiederum der Polizei melden können, damit man keine Strafe zahlt. Ich habe Max noch nie so leidenschaftlich über eine Stadt schimpfen hören. Dabei ist Siena so schön. Leider war auch weiterhin alles wie verhext und Tim hat die miese Laune seines Vaters wunderbar reflektiert, was uns ausdauernde Tobsuchtanfälle beschert hat, die immer irgendwas mit Eis zu tun hatten. Schlafen war Fehlanzeige, also hatten wir ein völlig übermüdetes, tobendes Kind, auch mal schön. Irgendwann ist er dann Gott sei Dank doch noch erschöpft eingeschlafen. Siena hat mir (in diesem Fall schreibe ich ganz bewusst nicht ‚uns‘) trotzdem sehr gut gefallen. In 5 Stunden schafft man es jede Straße in der Altstadt (mindestens) ein Mal abzugehen. 

Alles weswegen wir hätten waschen müssen, mir geht die Unterwäsche aus, Tim hat(te) keine Tanktops und Max Dank meinen umwerfenden Schokoesskünsten keine kurze Hose mehr, haben wir kurzerhand gekauft. Besonders lustig war es für Tim einkaufen zu gehen. Die Verkäuferinnen waren sehr bemüht und haben uns gut umsorgt. Gekauft haben wir Shirts mit der Größenangabe „3-4 Jährige“, die Blicke waren köstlich als wir sagten wie alt unser Kind wirklich ist. Tim ist zwar groß, aber so groß ist er auch wieder nicht. Ich glaube italienische Kinder sind einfach kleiner als österreichische. 

Das Frühstück im Hotel war eine Frechheit. In Plastik abgepackte Croissants und Cornflakes mit warmer Milch aus Plastikschüsseln. 

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