Eine Nacht in Florenz

Hard facts:

B&B il Grillo di Firenze 65€/Zimmer inkl. Frühstück

Parken (nur die blau umrandeten!) 1,50/Stunde – Sonntag ist gratis

Bus 1,20€/90 Minuten (kauft man das Ticket direkt im Bus sind es 2€, fährt man mehr als zwei Strecken lohnt sich ein Familientagesticket für 2 Personen um 7€)

Abendessen im La Buchetta (2 Hauptspeisen und 2 Nachspeisen) 54€ inkl. Trinkgeld

2 Kugeln Eis 2,5€

Parken am Piazzale Michelangiolo 1€/Stunde, 7 Tage/Woche

Wir haben ein super nettes B&B erwischt und werden jetzt erstmal Zeit vertrödeln, bis es nicht mehr so abartig heiß ist und dann in die Stadt fahren. 

Je weiter wir in den Süden kommen, desto beeindruckter bin ich von Italien. Florenz ist unglaublich. Die vielen Kirchen, Dome und Kathedralen (zugegeben, ich kenne den Unterschied nicht, werde es aber brav googeln – oder jemand fühlt sich dazu berufen es mir zu erklären), die Gebäude und Plätze sind so atemberaubend, wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus und das obwohl wir mehr als vier Stunden unterwegs waren.

Abendessen gab’s dank Max TripAdvisor Recherchen in einem bezaubernden, ziemlich schicken Restaurant namens La Buchetta. Wir haben durch Glück einen Tisch für etwas mehr als eine Stunde ergattert, eigentlich kann man dort nur mit Reservierung speisen. Das Essen war sagenhaft, über einen Bildschirm (den wir erst ganz am Schluss entdeckt haben) und ein Fenster auf der Straße, konnte man den Köchen bei der Arbeit zusehen, was Tim besonders gut gefallen hat. Der Preis war angemessen für das was geboten wurde und wir haben wieder mal gemerkt, dass wir uns vielleicht etwas weniger abgerockt kleiden sollten, irgendwie trauen uns die Kellner nie so ganz zu, dass wir unsere Rechnung auch begleichen können und sind immer sehr überrascht, dass wir sogar Trinkgeld geben. Zugegeben, wir waren die einzigen in kurzen Hosen und Tanktops, aber immerhin: ausgeraubt wurden wir auch noch nie – hat eben alles seine Vorteile :).

Ganz unerwartet sind wir Glückskinder am Heimweg auch noch in ein klassisches Freiluftkonzert gestolpert, Tim saß mit offenem Mund, staunend auf Max Schultern und hat ihn an den Haaren wie ein Pferd jedes Mal, wenn er sich auch nur umgedreht hat, wieder Richtung Orchester gelenkt.

Die 6. Nacht in der Ferne, im 5. fremden Bett – Tim ist jetzt schon ein Reiseprofi.

Der Fruchtwasserpilot macht es sich genauso gerne auf meiner Blase gemütlich, wie sein großer Bruder es getan hat, schon die erste Gemeinsamkeit der Geschwister. 

9.7.

Merke: ein 1,40iger Bett für 3,5 Personen ist zu klein und eine Klimaanlage, die alle 10 Minuten ein lautes Geräusch macht, das das Kind (und uns) ist ebenfalls suboptimal.

Nachdem wir die Kühlbox (kann ich sehr empfehlen dabei zu haben) mit Sandwiches gefüllt hatten, wollten wir eigentlich noch einmal in die Stadt, leider war der Bus zu voll und wir hätten 17 Minuten auf den nächsten warten müssen, deshalb haben wir umdisponiert und sind zum berühmten Aussichtspunkt, dem Piazzale Michelangiolo gefahren. Von dort aus sieht man über ganz Florenz, eine wunderbare Aussicht, leider in der prallen Sonne. Während einem kurzen Spaziergang, um das Monster auszupowern, haben wir ein kleines Picknick gemacht und sind jetzt auf dem Weg nach Certaldo.

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