Chioggia

5.7.2017

Hard facts:

Grand Prix Hotel 50€/Nacht und Zimmer inklusive Frühstück

Antichi Sapori: Pizza und Getränke für 2,5 um 22€

Eis 1,50/Kugel

Abendessen im Dalla Lola für 2,5 inklusive Getränke und Trinkgeld 28€

Chioggia – Altstadt

Bio Kaffee to go (richtig lecker!!!) 1,50€Obst an Markt: 2 Nektarinen 40 Cent, 2 Pfirsiche 50 Cent Parken vor der Brücke zur Altstadt 1€/Stunde 

Die Fahrt nach Chioggia war etwas länger als gedacht, mitunter auch weil gratis Navis zum downloaden nicht unbedingt das Gelbe vom Ei sind. Angekommen sind wir trotzdem, in einem Hotel nahe am Strand, bei dem wir uns ernsthaft fragen woher die drei Sterne kommen. Vielleicht einer dafür, dass es ein Klo am Zimmer gibt, einer für die Strandnähe und einer für den Parkplatz. Sicher sind wir uns nicht. Oder das Frühstück morgen haut uns so vom Hocker, dass wir überzeugt sind. Wer weiß. Das Bett ist jedenfalls bequem und mehr Ansprüche haben wir genaugenommen gar nicht. 

Der Strand ist ähnlich dem von Bibione, Lignano und Co, Tims erste Begegnung mit dem Meer und Wellengang war super genial. Wir haben beim Zusehen so viel Spaß, da brauch ich gar nicht mehr.

Die Altstadt ist ca 2km von unserem Hotel entfernt, alle hoch bewerteten Lokale (Max vertraut TripAdvisor, ist etwas nicht vertreten wird da auch nicht oder nur mit Ausnahmen und viel bitten meinerseits gegessen) befinden sich ca 1,5km entfernt. Wir haben einen netten Spaziergang die Strandpromenade entlang gemacht und konnten uns ein erstes Bild von Chioggia machen. Der neue Teil (in die Altstadt fahren wir morgen Vormittag und definitiv mit dem Auto) sieht wie ein typischer norditalienischer Urlaubsort aus. Ewig langer Sandstrand mit Liegen, frei von natürlichem Schatten, sehr kinderfreundlich mit vielen Spielmöglichkeiten und Lokalen mit Spielplätzen. Ein wahres Kinderparadies. Feiner Sand und nur leichter Wellengang. Unser Abendessen war superlecker, es gab Pizza (klar am ersten Abend in Italien, oder?) und Tim hat reingehauen wie ein Großer, das System in dem Restaurant war genial, man sucht sich unter zig verschiedenen Pizzen aus was man möchte und bekommt von allem was man wählt ein Stück. Wir hatten 9 unterschiedliche Belege, 1,5kg Pizza (ohne Rand!!!) und zwei Getränke für 22€.

Den Weg zurück hat Tim auf einem Mäuerchen laufend zurückgelegt. Wir dachten er würde im Wagerl einschlafen oder zumindest danach umfallen, immerhin war das locker ein Kilometer, aber nein – dank unserer grandiosen Idee das Kind um viertel 10 noch mit einer Ladung Zucker in Form von Eis zu füttern, sind wir kurz nach 10 mit einem völlig überdrehten Anderthalbjährigen auf unserem winzigen Hotelzimmer und warten darauf, dass sich doch noch Müdigkeit breit macht.

6.7.Chioggia – Altstadt 

Kind ist zu früh aufgewacht, Frühstück wurde heruntergeschlungen und los in die Altstadt von Chioggia. Dieser Teil der Stadt erinnert sehr an Venedig, kleiner, günstiger und weniger Menschen, trotzdem sehr malerisch. Wer Venedig kennt könnte enttäuscht sein, trotzdem ist es eine hübsche und vor allem kostengünstige Alternative mit venezianischem Flair. 

Um das Mittagsschläfchen noch etwas hinauszögern, machen Tim und Max Wasserspiele unter der Dusche. Ja, das Kind hat das Duschen für sich entdeckt. Damit wir die Mittagshitze komplett am Zimmer verbringen können, wir wollen frühestens um 3 zum Strand wo wir den Nachmittag verbringen werden, Sandburgen bauen und viel wichtiger zerstören und die italinienische Kinderfreundlichkeit genießen. Wir werden dauernd angelächelt, alle paar Meter streicht jemand dem kleinen Kerl über den Kopf und generell sind die Leute sehr lieb zu unserem Buben. 

Ich bin froh, dass wir zwei Nächte hier sind um etwas entspannen zu können, morgen geht’s schon wieder weiter nach Bologna. 

Penis und Eis, zwei unheimlich wichtige Worte haben sich zu Tims Repertoire hinzugesellt. Je nachdem wie oft wir ersteres sagt, werden wir noch sehr viel Spaß haben. Zu Mittag waren wir zwar zuerst essen, das was uns vorgesetzt wurde war allerdings so grottig, dass wir eine kleine Jause vor dem Supermarkt eingelegt haben. Lecker, sehr gemütlich und richtig lustig hatten wirs auch noch. Hätten wir gleich machen sollen. Den restlichen Tag haben wir mit dem kleinen Baumeister am Strand verbracht, mit kurzen Schwimmunterbrechungen und anhimmeln der großen Mädchen von denen sogar eines mit ihm gespielt hat. Wir werden diesen Sommer wohl zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder braun.

Ganz ohne eine TripAdvisor Empfehlung waren wir heute im Dalla Lola, einem wunderhübschen kleinen Utopia mitten an einer viel befahrenen Straße, von der man nichts merkt in dem kleinen Paradies, das dort geschaffen wurde. Alleinstellungsmerkmal ist, dass es in ganz Chioggia kein einziges anderes richtig schönes Lokal gibt, alles andere erinnert ein wenig an Schnellimbisse und Kantinen, außer natürlich die geschniegelten, piekfeinen Restaurants in denen man pro Hauptspeise locker 20€ liegen lässt, die sind natürlich elegant und herausgeputzt. In unserer Preisklasse ist das Dalla Lola einzigartig.

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