Siem Reap, was für ein Zirkus…

Hard Facts Siem Reap
Temple Villa mit AC 13 Dollar
Essen 2-3,50 Dollar
Kaffee 1,50 Dollar
Zirkus 15 Dollar
Tuktuk für einen Tag (je nach Verhandlungskunst) 10-18 Dollar
kleines Bier 50 cent
Tuktuk zum Zirkus 1 Dollar

Tag 28
Es ist etwas seltsam in einem Land zu sein, in dem Dollar und nicht die eigene Landeswährung aus den Bankomaten kommen. Kambodscha ist jung, sehr jung. Kaum jemand ist älter als 30, maximal 40 – alle die gebildet waren, wurden vor ca 30 Jahren umgebracht. Es gibt Unmengen an Waisenkindern, sie werden zum Verkauf angeboten, betteln, sitzen auf der Straße und schnüffeln an Klebstoff. Es gibt kein Land mit mehr Landmienen als Kambodscha, hier verliert man schnell mal seine Eltern.

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Siem Reap ist eine relativ schöne Stadt, leider lastet der Schatten der Geschichte schwer. An jeder Ecke stehen Tuktuks, wobei erwähnt werden muss, dass die Tuktuks hier wesentlich besser aussehen und gepflegter sind als sonstwo bisher. Wir werden rund um die Uhr beschallt „Tuktuk, tuktuk, weed, weed, Marihuana, mdma, children, children, cheap, cheap, lady, lady, Ladyboy?“, kaum ist man an einem vorbei beginnt mit dem nächsten Fahrer die ganze Leier von vorne.

Die Märkte sind nett, aber unspektakulär, teurer als in Laos und Thailand, aber wahrscheinlich auch nur deshalb, weil wir uns noch nicht wieder ans Verhandeln gewöhnt haben.

Im Hotel haben wir Damian und noch ein paar andere, die die gleiche Reiseroute haben wie wir, getroffen (der erste Tag seit langem, dem wir zu zweit verbracht haben – hat gut getan :)) mit denen wir heute Abend in den Zirkus gehen.

Der Zirkus war ein Hammer! Unglaublich was diese Artisten leisten, Flying Bach kann einpacken gegen diese Truppe. Eine wahnsinns akrobatische Leistung verpackt in eine Geschichte, jede Sekunde war ich angespannt, was wohl als nächstes passiert – ein Meisterwerk! Hinter dem Theater steht eine NGO, die es sich zum Ziel gemacht hat Kinder von der Straße zu holen und ihnen eine Zukunft zu schenken. In einer Schule lernen diese Kinder nicht nur das Übliche, sondern auch Zeichnen und Akrobatik. Ich war noch nie in einer so tollen Zurkusvorstellung, jeder Cent hat sich gelohnt.

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Abendessen waren wir (nachdem wir als Spende wieder mal Shirts erstanden haben :)) in einem Lokal, dessen Profit an eine kambodschanische Schule geht, Joe’s Place.

Im Moment fühlt sich zu Hause so weit weg an, dass wir uns gar nicht vorstellen können wieder mach Österreich zu kommen… Neidig blicken wir auf diejenigen, die für ein ganzes Jahr reisen und fragen uns weshalb wir das nicht auch einfach tun…

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