Kambodscha – wir kommen!!!

Hard Facts Kambodscha
Don Det – Siem Reap 300 000 Kip (Boot, Minivan, Bus) es gibt auch noch einen langsamen Bus, der günstiger ist… Ich glaube es ist ziemlich egal welchen man nimmt – spart euch die paar Euro für die schnellere Route!
Visum Kambodscha 30 Dollar (reist man von Thailand ein sind es 25)

Infos zum Visum:
Passfoto
Departure Card von Laos (wenn man sie verloren hat kostet das 5 Dollar extra – bekommt man bei der Einreise)
Geld unbedingt vor der Grenze tauschen, an der Grenze wird man nur abgezogen

Tag 27
Man merkt, dass man schon lange in Südostasien ist, wenn solche Gespräche auf der Tagesordnung stehen:

Anne schrei, quietscht, kreischt:“Ih, da sind voll viele Kakerlaken im Zimmer!“ und rennt aus dem Bungalow. „Wo sind sie denn?“ frage ich nüchtern, ohne mit der Wimper zu zucken. „Überall, egal was ich aufhebe, es hockt eine drunter!“ „na dann stell es doch einfach wieder drauf?! Problem gelöst.“

Ich hoffe wir haben keine im Gepäck :)!

Oh, ich hab ja ganz vergessen zu erzählen, dass Martina Damian vorletzte Nacht fast erschlagen hat, weil sie ihn für einen Einbrecher hielt und ein paar Bungalows weiter, wurde wirklich eingebrochen. Pass, Geld, alles weg.

Für uns geht’s heute weiter nach Siem Reap – Kambodscha. Damian, Max und ich… On the road again. Die Mädels mussten wir zurück lassen…

image

image

Es ist sehr interessant wie anders der Zugang zu Freundschaften ist, wenn man auf Reisen ist. Egal wem man trifft, es gibt immer, ausnahmslos etwas zu besprechen, man hat zumindest eine Sache gemeinsam: man ist weit weg von zu Hause und in einem völlig anderen Kulturkreis. Es gibt also immer was zu besprechen, immer ein Thema (wenngleich die ersten ca 30 Minuten der Gespräche relativ gleich ablaufen: woher kommst du, wie lange bist du schon unterwegs, die lange noch, mit wem reist du, was sind bisher deine favorite spots?). Begegnungen werden schnell sehr intensiv, Unterhaltungen tief, Bindungen stark. Nähe baut sich viel schneller auf, als in der Heimat, klar – man hat ja auch nicht so viel Zeit. Aber das ist es nicht, viel mehr geht es um die Unbefangenheit, die Art und Weise wie man sich kennenlernt. Die Basis ist von Beginn an eine andere, es gibt keine Rollen die man spielt, welche aufrecht erhalten werden wollen, sollen, müssen. Man hat keine andere Wahl, muss man selbst sein. Selbst die Maske der Kleidung, Make up und so weiter haben keine Bedeutung, jeder ist verdreckt, Körperpflege ist macherorts so gut wie unmöglich, die Kleidung müffelt von der hohen Luftfeuchtigkeit (nichts wird so richtig trocken) – was bleibt ist echt, die ungeschminkte (im wahrsten Sinne des Wortes) Wahrheit. Wir sind wie wir sind, nicht mehr, nicht weniger. Es ist auch sehr schnell klar, ob es passt oder nicht. Keine Zeit zu verschwenden.

Wer es eilig hat, sollte nicht nach Südostasien reisen. Wir warten mal wieder, es dauert 8 Stunden von Don Det nach Siem Reap, brauchen tut man ca 12, es gibt immer noch einen Stopp, einem Ort an dem gewartet wird, irgendwer will an der doofen Touristemgruppe immer noch was verdienen. Wenn man 30 Touris für zwei Stunden in einem Lokal auf irgendwas warten lässt, kann man sich sicher sein. Dass die auch was konsumieren – ein erfolgreiches Geschäftsprinzip!

Max ist schon ein bisschen nervös, weil wir unsere Pässe immer noch nicht wieder haben und leicht gereizt, grantig triffts wohl am besten. Noch bin ich entspannt und zwar genug für uns beide 🙂

Im Bus wurde dann denjenigen die nach Phnom Phen unterwegs sind gesagt, dass die Straße dorthin überflutet ist und es leider keine Möglichkeit gibt auf direktem Weg dahin zu fahren, was bedeutet dass sie nochmal 5 Dollar extra zahlen müssen und dann auch noch einen Weg finden müssen da wo sie ursprünglich hin wollten anzukommen – blöd nur, wenn man schon einen Flug gebucht hat… Das ist einfach unglaublich, die Straße ist seit über einer Woche nicht befahrbar, also das wissen sie und verkaufen trotzdem munter drauf los Tickets ohne Vorwarnung! Wir haben Glück, uns betrifft es nicht. Wir sitzen eingequetscht zu 19. in einem Minivan, der für 12 Personen zugelassen ist, für 5! Stunden. Gebucht haben wir unser Ticket bis Siem Reap – city center, bekommen haben wir einen rüden Busfahrer, der uns beim Busbahnhof aussteigen hat lassen von wo aus wir nochmal 3 Dollar pro Person zahlen mussten um in die Stadt zu kommen. Schon ein bisschen genervt sind alle in Tuktuks gestiegen, blöderweise hat man keine andere Wahl und wurden ins gleiche Hotel kutschiert.

Ersteindruck Siem Reap: eine Metropole

image

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s