Kayaking am Megonk

Hard Facts Don Det
Kayaking Tour 145 000 Kip

Tag 26
Die Kayak Tour ging um 8:20 mit einem Frühstück los, danach bekamen wir unsere Schwimmwesten und es ging ab ins Boot. Martina, Anne und Damian in einem, Max und ich in einem anderen. Wir dachten ja, dass das nicht allzu anstrengend wird, weil die Strömung für uns arbeitet… weit gefehlt. Es war saumäßig anstrengend! Der erste Stopp war beim Wasserfall auf der Nachbarinsel Don Khong, der Wasserfall den wir bei unserer Inselumrundung wegen der 25 000 Kip Brückenüberquerungsgebühr nicht gesehen haben. Größtenteils barfuß haben wir uns durch den Gatsch gekämpft. Millionen von Litern Wasser kommen da runter, unvorstellbar! Danach kam eine weitere Etappe im Kayak, gestartet sind wir als vorletztes, angekommen sind wir als drittes… Und es waren viiiiele Leute! Max hat mich angetrieben, nach 700 Mal mit dem Paddel und Wasser stechen, habe ich aufgehört zu zählen. Vor dem Mittagessen sind wir für einen Sprung nach Kambodscha gefahren (auf einem anderen Boot, ganz ohne selbst dafür arbeiten zu müssen :)) – wie das schon klingt :). Wir haben Delfine gesehen!!!! Nach dem Mittagessen gab’s noch einen Wasserfall – ein Kilometer breit, 15 Meter hoch – der größte Asiens. Die letzte Kayakfahrt war grenzwertig, ich war ziemlich am Limit, viel mehr hätte ich nicht mehr geschafft. Morgen werden wir jeden einzelnen Muskel spüren, oder uns gar nicht erst bewegen können, da bin ich mir noch nicht so sicher. Im Bus war nicht genug Platz für die gesamte Gruppe, deswegen mussten 5 Männer die Fahrt über am Dach sitzen. Der ganz normale laotische Wahnsinn.

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Alles in allem hat es sich voll ausgezahlt, wir sind zum Glück nicht in den Regen gekommen (nur ganz kurz, beim Delfine beobachten, da war aber ein Dach über uns), der Tag war ein voller Erfolg.

Und… Max und ich haben einen Sport gefunden, den wir uns ernsthaft vorstellen können miteinander zu machen. Kayaking ist eine tolle Sache. Hat wer Lust?!? Rafting wäre auch eine Option, ich weiß, Wasser ist ja sonst nicht so ganz mein Element, aber aus einem Kayak heraus kann ich mich damit anfreunden.

Wir sind alle hungrig und wollten uns nach dem duschen auf den Weg machen um zu essen und unsere Weiterfahrt morgen organisieren. Keine Chance. Monsun ist nicht zu unterschätzen. Mit knurrenden Mägen warten wir darauf, dass der Wasserschwall abklingt – bisher vergeblich. Es gab doch noch was zu essen für uns und zwar ausgiebigst, um 23 Uhr bin ich ins Bett gefallen…

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