Tad Lo nicht Pakse

Hard Facts Pakse bzw. Tad Lo
Sleepingbus Vientiane – Pakse 160 000 Kip
Minivan Pakse – Tad Lo 60 000 Kip
Palamei Guesthouse mit Fan und Bad 60 000 Kip
Kaffee mit Milch (saugut) 10 000 Kip
Moped 80 000 Kip
Essen (unter der Aufsicht der gesamten Familie zubereitet) 35 000 Kip

Tag 20
Die Nacht im Bus war kurz, relativ bequem – da sind echt Betten drin – und sehr lustig. Unsere Gruppe hat sich vergrößert und wir sind am Weg nach Tad Lo.

Tad Lo ist winzig, viele Kinder, es regnet, der Kaffee ist exzellent, Kühe, Schweine inklusive Ferkel… Ein idyllisches Paradies. Meine gute Tat für heute ist auch schon verrichtet, ich habe einen kleinen Buben verarztet, der gestürzt ist und finde es sehr angenehm, dass ich im Gegensatz zu Zuhause hier eine Wunde desinfizieren darf (im der Schule ist es strengstens verboten einem Kind auch nur eine Salbe auf eine Aufschürfung zu schmieren…).

Ich schreibe während ich vor unserem Bungalow, neben Reisfeldern in der Hängematte liege. Das gesamte Dorf besteht aus nur einer Straße, wir saßen bei einem Wasserfall in der Sonne und haben guten Kaffee getrunken – that’s it.

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Abendessen ist ein Erlebnis, wir wurden von der Familie kurzerhand zum Kochen eingeteilt, haben also einen gratis Kochkurs bekommen, mit der gesamten Familie, inklusive Kinder, was echt super war :)! Unsere Bungalow Nachbarn sind eher unangenehm, aber das hat uns nicht davon abgehalten mit Anne,Martina und Damian Bis halb 2 zusammen zu sitzen und zu plaudern.

Satey Sauce:
geröstete Erdnüsse stampfen
viiiel Mayonnaise
ein Eigelb
Salz
Pfeffer
Fischsauce
Saft einer Limette
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Tag 21

nach einem kleinen Bungalow internen Abenteuer, unser Badezimmer war verschlossen und ging nicht mehr auf, auch mit den tausend Schlüsseln der Besitzer nicht, ein Küchenmesser brachte den gewünschten Effekt… sind wir frühstücken. Wir werden vom einer Horde Kinder beschäftigt, die a, liebsten gar nicht mehr von uns runterklettern würden.
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Wow, was für ein Tag! Also wenn wir heute nicht gut schlafen, dann läuft irgendwas falsch :)… Mit ausgeborgten Mopeds, Damian, Anne (Finnland) und Martina (Schweizerin und Krankenschwester – perfekt für unsere waghalsigen Touren) ausgestattet sind wir zuerst zum Tad Lo Wasserfall gefahren. Bombastisch. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

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Wir wollten den Regen irgendwo bei eine, Kaffee abwarten. Man glaubt gar nicht wie schwer es sein kann einen Ort zu finden, wo man einen Kaffee bekommt! Einer Eingebung folgend (die Eingebung war ein Schild und es stand „ethnic village 2km“ drauf…) entschlossen wir uns kurzerhand unser Leben zu riskieren. Durch Matsch und knietiefe Lacken, holprige Steine und einer Fahrbahn auf der man schon zu Fuß ausrutscht, haben wir uns unseren Weg gebahnt – 2 Kilometer können ganz schön lang sein! Belohnt wurden wir mit einem Coke, Kokosnuss Saft und Hendl am Spieß im einem winzigen Dorf, wo es mehr Schweine als Menschen gab. Die Kinder waren fast alle nackt und sind munter durch den Gatsch gewatschelt. Der Weg zurück war easy, also zumindest im Vergleich zum Hinweg, immerhin wussten wir schon was uns erwartet.

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Dann hätten wir uns doch tatsächlich fast auf den Rückweg gemacht. gesagt, nicht getan. Geradewegs zum nächsten Wasserfall. Tad Suong Waterfall, klingt doch schonmal gut. Der Spaziergang von ausgewiesenen 800m hat eine dreiviertel Stunde gedauert und es grenzt an ein Wunder, dass wir alle noch am Leben sind. Wir werden ein Video online stellen, was wir erlebt haben lässt sich nicht in Worte fassen… Jeder halbwegs vernünftige Mensch hätte es sein lassen, aber naja, was soll ich sagen, hier haben sich 5 Spinner gefunden.

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Geduscht haben wir gleich mit unserem Schuhen gemeinsam und Abendessen werden wir wieder zusammen mit der Familie, was bedeutet, dass wir erstmal kochen müssen :).
Frosch zubereiten ist übrigens wesentlich lustiger, als ihn zu essen.
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Das Leben ist anstrengend und vor allem eines: schön.

Tag 22: Regenzeit pur, zum Glück haben wir einen netten Platz im Fandee House gefunden, Max hat eine mini Gitarre von einem anderen Reisenden bekommen und jetzt warten wir bis entweder der Regen vorbei ist oder die Zeit vergeht.

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